Distanzritt 2012

Rittbericht von Jutta! DANKE !!!

 

 

 

 

Mittelfranken am 9. Juni
2. Hohenholzer Distanzritt
40, 60, 80, 100 und 120 km


Noch nie waren mein kleiner Farid und ich dreistellig
geritten, das wollten wir endlich in diesem Jahr angreifen. So entschied ich
mich für die 100 km bei der Hohenholzer Distanz, weil ich die 80 km dort vom
letzten Jahr noch in guter Erinnerung hatte.

Am Donnerstag fuhr ich dann
schon los, um vielleicht auch noch etwas helfen zu können. Was sah ich da als
erstes? Ein Bierzelt mit Volksfestausmaßen! Hier würde es also wohl keine halben
Sachen geben.

Am Freitag musste ich dann schon ein bisschen schmunzeln,
als ich sah, dass dem Kartenmaterial auch ein Lageplan der Anlage beilag. So
hatte sicherlich niemand ein Problem damit, irgendetwas zu finden. Wie zum
Beispiel den Weg ins Wohnzimmer der Veranstalterfamilie Bachmayer, um die
Fußball-EM-Übertragungen anzuschauen. Welch ein Service. Die Tierärzte/innen
hatten dazu allerdings bestimmt keine Zeit, denn am Samstag sollten insgesamt
neunundsiebzig Pferd- und Reiterpaare an den Start gehen. Beim Sichten der
Karten fiel mir auf, dass es ein Außengate geben würde. Heu, Futter, Eimer,
Getränke, Decken, Campingstuhl und etwas zum Essen deponierte ich also dort, um
alles am Samstag parat zu haben. Wie sich herausstellen sollte, wäre letzteres
gar nicht nötig gewesen, denn zu meiner Überraschung war für Essen und Trinken
gesorgt.

Als die drei 120 km- Reiterinnen am Samstag um halb sechs
starteten, hatte ich mich gerade auf  Farid gesetzt und angefangen, ihn warm zu
reiten. Um sechs Uhr ging es dann auch für uns 100 km- Reiter los, wir waren zu
fünft. Der erste Loop war 40 km lang. Welch eine gute Idee, mit 40 km
anzufangen, dachte ich. Wenn wir im ersten Gate sind, gehen wir anschließend nur
noch einen 60er Ritt, und so etwas kannte ich ja schon. So wurden dann die
unglaublich langen 100 km im Kopf schon etwas kürzer. Die Strecke war sehr
abwechslungsreich, ein Mix aus Feld- und Waldpassagen, größtenteils gemulcht.
Welch ein Vergnügen, so zu reiten! Mit der Markierung hatte man sich besonders
viel Mühe gegeben. So gab es etwa einen Pfad im Wald, direkt zwischen den Bäumen
hindurch, der wegen der mit Pfeilen bemalten Picknickteller zu beiden Seiten
unmöglich zu verfehlen war.

Nach 17 km hatten wir beim späteren
Außengate einen Kontrollpunkt und durften dann wieder nach Hohenholz, um dort in
die erste 40 minütige Pause zu gehen. Die 17 km zum Außengate gingen wir
anschließend gleich ein zweites Mal, wieder den steilen Berg hinauf und an den
Wildschweinsuhlplätzen vorbei. Wer dort markiert hat, wurde bestimmt von einigen
Wildschweinen dabei beobachtet, ich hätte da nicht markieren wollen, sehr
tapfer. Im 2. Gate, an einem lauschigen Plätzchen unter Bäumen mit
Verpflegungsmöglichkeit und WC, hatten wir wieder 40 Minuten Zeit zum
Entspannen. Bis dahin lief für uns alles wie am Schnürchen. Farid regenerierte
sich wie ein alter Hase, und zusammen mit Julia Wetzler auf Isumrud und Annika
Rupp auf Elian bildeten wir die Führungsgruppe der 100er. Die nächste Schleife
führte uns hauptsächlich durch den Wald, aber auch durch ein Naturschutzgebiet
in dem Schritt geritten werden musste. Es wäre auch eine Schande gewesen dies
nicht zu tun, da wir ein Heidelandschaft mit ihrer vielfältigen Fauna betreten
durften. Im Wald lud der Weg zum träumen ein, und so ließen Farid und ich uns
ein wenig zurückfallen. Der Araber hat eben manchmal seine eigene Art zu laufen.
Zum Glück wurde unser Abstand zu den zwei ersten aber nie so groß, dass Farid
von deren hilfsbereiten Trossern Maraike und Ivonne nicht auch etwas zu saufen
bekommen hätte. Annika und Julia waren sicherlich 500m vor uns, als sie ins
dritte Gate kamen. Farid erholte sich wieder erstaunlich schnell, und so gingen
wir drei fast zeitgleich in den letzten Abschnitt. Und weil Farid den Weg nach
Hause vom ersten Loop her schon kannte, und er noch Reserven in sich fand, kamen
wir am Ende tatsächlich mit 6:26 Stunden Reitzeit als erste ins Ziel.


Sowohl bei uns 100ern als auch in der Gruppe der 120er kamen alle
Starter heil und gesund ins Ziel. Bei den 80ern waren von 15 Startern 10 i.d.W.,
bei den 60ern von den 16 Startern 14 i.d.W. und bei den 40ern von 40 Startern 33
i.d.W., leider ritten 7 Reiter in die LK0. Insgesamt also ein respektables
Ergebnis bei einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Den Best Condition,
der am Sonntag vergeben wurde, bekam beim 120 km Ritt Stefanie Reich auf Asar,
beim 100 km Ritt gewann ihn Julia Wetzler auf ihrem Isumrud.

Nach dem
Ritt traf man sich im Bierzelt. Die Qualität der Verpflegung stand der
restlichen Organisation in nichts nach: alles selbstgemacht von Marion
Bachmayers Mama und Cousine und, und, und... Viele, viele engagierte und
erstaunlich gut gelaunte Helfer bereiteten uns ein wunderbares Wochenende in
Mittelfranken.

Die Siegerehrung war noch vor dem ersten Deutschlandspiel
abgeschlossen. Auch diesmal war besonderer Wert auf nützliche Preise gelegt
worden. Wer wollte z.B. keinen Gutschein beim Chiropraktiker (übrigens fürs
Pferd)?

Dank an alle Beteiligten für die herrliche Zeit; ich freue mich
schon auf das nächste Jahr.

Jutta Ostermeier

 

 

 

 

 



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