Ein toller Bericht von Karin Eichele ... Vielen lieben Dank !!!  

 

 

 

 

Einsteigerseminar
für Distanzanfänger mit Astrid Götz inklusive EFR

 

Dieses Jahr, also
2012, sollte es soweit sein, das hatte ich mir vorgenommen. Meine „Distanzkarriere“
sollte endlich beginnen; ein Seminar und zwei oder drei Einführungsritte, so
mein Plan. Die Monate zuvor hatte ich schon einiges an Information aufgesogen,
so bin ich auch über das Distanzforum und noch besser, den Distanzstammtisch
für Nürnberg und Umgebung gestolpert. Was liegt näher, als die alten Hasen ein
bisschen um ihren Rat zu bitten. Im März fiel dann mit dem ersten Stammtisch­besuch
der offizielle Startschuss für mich. Marion und Astrid waren an diesem Abend
auch da und ratzfatz war ich mündlich für das Hohenholzer Seminar vorangemeldet.
Also gut. Hohenholz sollte mir also die ersten Weihen geben…

Die Aufregung
wuchs von Woche zu Woche und am 07. Juni ging es endlich los: meinen Haalim in
aller Herrgottsfrüh auf den Hänger geparkt und meine erste Hängeralleinfahrt
angetreten. Wir sind gut angekommen, nahezu zeitgleich mit den weiteren
Teilnehmern. Das Seminar ging schon direkt auf der Paddockwiese los. Astrid gab
Tipps zum Paddockbau und so war dann auch schnell das Zuhause für die nächsten
Tage aufgebaut und die Pferde mit Heu und Wasser versorgt.

Für uns
Distanzanfänger ging es dann zum Frühstück in das Festzelt. Ja, Festzelt. Das
war für das Wochenende schon aufgebaut und erstaunlich großzügig dimensioniert.
Wie sich die nächsten Tage herausstellen sollte aber durchaus angemessen. Das Frühstück war dann wirklich reichlich,
wir konnten schon erahnen, Hunger wird an diesem Tag ein Fremdwort bleiben.
Marions fleißige Helfer haben uns wirklich bestens umsorgt.

Gestärkt und mit
gutem Kaffee versorgt ging es zu unserem Seminartisch und damit zu unserem
Theorieteil. Astrid hatte da mal was vorbereitet: jeder Teilnehmer bekam eine
Mappe mit Seminarunterlagen. Bestens. So arbeiteten wir uns in den nächsten
Stunden durch diverse Distanzthemen: Geschichte des Distanzreitens, das
Distanzpferd, Ausrüstung, Vorbereitung, Wettkampf, Gates und Checks, Trossen
und und und. Es war ein Rundumschlag um die Vielschichtigkeit und
Vielseitigkeit dieses Sports mit wertvollen Tipps und gespickt mit Erlebnissen
aus Astrids Erfahrung. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und auch wenn ich den
einen oder anderen Punkt zuvor schon gelesen hatte, ist durch Astrids Erklärungen
vieles greifbarer geworden. Greifbar waren vor allem auch die vielen
Anschauungsgegenstände, die Astrid aus ihrer Metallbox gezogen hat. Es waren
Unmengen an Ausrüstungsgegenständen, Trensen, Decken, Pulsmesser, Trosszubehör…
Viele schöne und praktische Dinge. Daneben war das Seminar auch schon speziell
auf den am Samstag anstehenden EFR ausgerichtet. Um uns ein wenig die
Unsicherheit zu nehmen, wurde der Ablauf eines Distanzrittes gleich am Beispiel
Hohenholz erläutert. Wir wussten also schon ein bisschen, was auf uns zu kommt
und was wir wann zu beachten haben.

Die Stunden sind
im Flug vergangen, unterbrochen wurde unser Lerneifer nur durch das Mittagessen
und später noch mal durch Kaffee und Kuchen. Auch hier wieder ein Lob auf die tolle
Verpflegung.

Wir waren im
Zeitplan ein bisschen hintendran, wir hatten ja noch den Praxisteil vor uns.
Geübt werden sollte das Vorstellen des Pferdes und ein kleiner Geländeritt mit
Ausrüstungscheck und Sitzkontrolle stand auch auf dem Programm. Nachdem wir
also alle vorgetrabt waren, ging es auf die EFR-Strecke und wir konnten uns an
die Markierung gewöhnen. Anschließend haben wir noch ein bisschen an unserem
Sitz gearbeitet. Das hatte mir doch glatt einen Aha-Effekt beschert und ich
konnte mir endlich mehr unter dem Schwebesitz vorstellen. Jetzt bleibt nur
üben, üben und üben.

 

Am nächsten Tag
reisten dann die Starter und Trosser für die Ritte am Samstag an, auch meine
Reitbegleitung und unsere Helfer. Am Abend dann die Voruntersuchung: Durch das
Seminar bestens vorbereitet, wussten wir ja, was zu tun war. Haalim ist gut
durch die Voruntersuchung gekommen und hat seine erste Startnummer auf den Popo
bekommen, natürlich gleich per Foto dokumentiert, schließlich wurde es jetzt
langsam wirklich ernst! Meine Reitbegleitung hat sich auch eine Nummer abholen dürfen.
Samt unseren Trossern saßen wir dann zur Vorbesprechung im nun doch recht gut
gefüllten Festzelt. Mit allen wichtigen Infos ausgestattet haben wir den Abend
ausklingen lassen. Ich war vorfreudig aufgeregt.

 

Am nächsten Morgen
haben wir viel Zeit eingeplant, für meine Begleiterin war es der zweite Ritt.
Die Trosser waren instruiert, das Auto gepackt, Pferde abmarschbereit, wir dann
endlich auch. Noch ein bisschen Warmführen und dann ging es auch schon los. Den
ersten Teil der Strecke kannte ich ja vom Seminar schon. Weit sind wir aber
nicht gekommen. Wenige Starter vor uns war eine Reiterin, eine Bekannte von
uns, gestürzt, das Pferd abgehauen. Die Reiterin war in Begleitung, Helfer
schon informiert und vor Ort. Wir sind dann erst mal von der Strecke weg auf
einen Hügel, in der Hoffnung das Pferd zu sehen. Außerdem haben wir unsere
Trosser per Telefon auch auf Pferdesuche geschickt. Wir konnten nichts erkennen,
sind dann auf die Strecke zurück und mit wachen Augen weiter. Dann kam auch
schon der erste Trosspunkt, an dem uns unsere beiden Helfer mit dem
vierbeinigen Flüchtling erwarteten. Immerhin, das Pferd unserer Bekannten ist gefunden
und unversehrt, sehr schön. So konnten wir dann doch etwas beruhigter weiter
reiten. Unsere Pferde liefen schön zusammen und wir hatten Spaß mit der
Strecke. Die Markierung war absolut unmissverständlich, trotzdem immer ein Auge
auf der Karte.

Nach einem kurzen
steilen Anstieg waren wir in einem fast märchenhaften Waldstück, das gestern in
der Vorbesprechung schon Erwähnung gefunden hatte. Hier ritt man munter zwischen
den Bäumen durch, der Wald ist durch die Markierung zum Schilderwald geworden,
herrlich. Lauter weiße Plastikteller mit Pfeilen an den Bäumen, gefühlt jeder
zweite Baum. Hier kann man sich nicht verreiten… Super! Kaum draußen aus dem
Schilderwald wieder ein Trosspunkt und dann weiter bis zum Gate. Wir haben ein
Stück vorher schon durchpariert und konnten damit sofort zum Tierarzt und in
die Pause. Die ging dann schneller rum als gedacht. Auch wenn ich noch nicht
vergleichen kann, ich fand das Gate sehr gut organisiert, es war Platz für alle
und es gab keinen Stau. Damit kein Gedränge, keine Aufregung sondern einfach
Erholung.

Die Pferde waren auch
wirklich gut erholt und hatten sich offensichtlich in der Pause darauf
verständigt, etwas mehr Tempo zu machen. Die beiden hatten irre Spaß am Laufen,
wir mussten herzlich lachen über den Übermut der beiden. Jedenfalls keine
Sorge, dass wir zuviel verlangen. Auch der zweite Teil der Strecke war
abwechslungsreich, gut beschildert und angenehm zu reiten. Die Überquerung
einer unübersichtlichen Straße war mit einem Helfer gesichert, der von der
anderen Straßenseite die Kurve besser überblicken konnte. Auch hier ein
Kompliment an die Organisation für soviel Sicherheitsdenken! Kurz darauf kamen
wir an die angekündigte Fotostelle und versuchten, eine gute Figur abzugeben,
und natürlich Lächeln. Von hier war es schon nicht mehr allzu weit bis zum
Check, den wir auch wieder mit einer kurzen Schritt­phase einläuteten. Dann
noch ein paar Kurven, mit dem Ziel vor Augen noch mal ein paar Haken um die
Felder, eine Fotografin passiert und ab auf die Zielgerade, die wir auch wieder
gemütlich genommen haben. Haalim schlenderte mit nicht nennenswertem Puls ins
Ziel, noch völlig frisch. Da geht noch was… Meine Begleiterin und ich waren
beide in der Wertung! Juhu. Ein herrlicher erster Distanzritt! Und ich muss
sagen, die Kombination mit einem Seminar ist für alle Einsteiger wärmstens zu
empfehlen. Das hat mir soviel Aufregung genommen, was sicher auch ein Verdienst
von Astrid, Marion und dem ganze Hohenholzer Team war! Danke an euch alle! Es
war einfach traumhaft und ich komme gerne wieder.

juhu.... wir dürfen wieder ...!!! 

Wir können wieder all  unsere Programme „fast“ wie gewohnt anbieten ?

 

Der Reitunterricht startet auch wieder !

 

4 und 5 .Juli 2020

Kutschfahrten 

Ponyführstunden

 

25-26.Juli 2020

2 Tage auf dem Pony/Pferdehof mit Übernachtung

 

27.Juli 2020

Pony-Spaß 

 

01. August 2020

Pony Spaß 

 

01.August 2020

Ponynachmittag

 

03.August 2020

1 ganzer Tag Ponys 

 

08.August 2020

Pony-Spaß

 

09.-16.August 2020

Reiterferien für Kinder mit Reiterfahrung

 

20-21.August 2020

Drei Tage Ponys/Tiere mit Übernachtung 

 

26.09.2020

Schnupperdistanz und Kinderdistanz 

 

27.09.2020

Schnitzeljagd 

 

11.10.2020

Grosses Hoffest mit Aufführungen 

 

 

 

 

 

 

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